Schwarzkümmelöl: Fünf Antworten, die Sie kennen sollten


 

Die meisten Menschen kennen den pikanten Geschmack des Schwarzkümmels aus der orientalischen Küche. In der Türkei werden die schwarzen Samenkörner der Pflanze beispielsweise als Gewürz auf Fladenbrote gestreut und sorgen für eine würzige Note. Doch Schwarzkümmel kann mehr: In Kapseln gefüllt ist Schwarzkümmelöl eine wertvolle Nahrungsergänzung natürlichen Ursprungs. Wir beantworten fünf Fragen zum Thema Schwarzkümmel.



Schwarzkümmelöl: Fünf Antworten, die Sie kennen sollten

 

 

 

 

Schwarzkümmelöl: Fünf Antworten, die Sie kennen sollten

Was ist Schwarzkümmel?

Echter Schwarzkümmel, lateinisch Nigella sativa genannt, ist eine einjährige, krautartige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 15 - 20 cm. Er gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Die Blüten der kleinen Pflanze tragen mittig einen bräunlichen Balg, in dem die wertvollen Samen der Pflanze zu finden sind. Echter Schwarzkümmel ist nicht mit Kreuzkümmel verwandt. Der lateinische Namenszusatz „nigella“ bedeutet schwärzlich und spielt auf die Farbe der dunklen Samen an.

 

Woher stammt Schwarzkümmel? 

Der echte Schwarzkümmel stammt aus dem Orient. Das Gewürz ist laut des US-Landwirtschaftsministeriums vor allem im Irak und in der Türkei verbreitet. Die Pflanze wächst aber auch in Südeuropa, Indien, Pakistan und Nordafrika.

 

 

 

Schwarzkümmelöl: Fünf Antworten, die Sie kennen sollten

Wie wurde Schwarzkümmel im Altertum eingesetzt?

In der Antike wurden die Samen der Pflanze beim Kochen und als Heilpflanze verwenden. Stiftung Warentest berichtet, dass im Grab des ägyptischen Pharaos Tut-ench-amun ein Fläschchen Schwarzkümmelöl als Grabbeilage gefunden wurde. Vor rund 1500 Jahren soll der islamische Religionsstifter Mohammed verkündet haben, Schwarzkümmel „heile jede Krankheit außer den Tod“. Das Gewürz war außerdem Gegenstand wichtiger medizinischer Lehrbücher des Mittelalters und der Antike. Laut der Deutschen Heilpraktikerschule hat die deutsche Universalgelehrte Hildegard von Bingen den Schwarzkümmel „gekannt und hochgeschätzt“. Heute hat Schwarzkümmel einen wichtigen Platz in der ägyptischen Volksmedizin. Aber auch in der indischen Ayurvedischen Medizin, heißt es bei Stiftung Warentest weiter.

Wie wird Schwarzkümmel in der Küche eingesetzt? 

Schwarzkümmel ist ein wichtiger Bestandteil der orientalischen Küche. Laut Stiftung Warentest wird er vor allem zum Verfeinern von Speisen genutzt. Er solle das Aroma verbessern – beispielsweise in Kaffee oder Brot – und die Bekömmlichkeit des Essens steigern. Laut der Experten eigne sich Schwarzkümmel zur Haltbarmachung von Lebensmitteln, beispielsweise durch Einlegen. „Bereits ein Teelöffel des Samens als Beimischung in das Einweckglas verlängert die Haltbarkeit der Speisen deutlich“, heißt es bei Stiftung Warentest.

 

 

 

Schwarzkümmelöl: Fünf Antworten, die Sie kennen sollten

Welche Inhaltsstoffe hat Schwarzkümmelöl?

Schwarzkümmelöl enthält Linolsäure und ist reich an ungesättigten Fettsäuren und ätherischen Ölen (Thymochinon). Linolsäure gehört laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu den essenziellen Omega-6-Fettsäuren, die der Mensch nicht selbst bilden kann. Sie müssen über die Ernährung aufgenommen werden.

Ungesättigte Fettsäuren haben laut der Experten „vorwiegend positive Wirkungen auf den Körper“, beispielsweise auf den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und auf das Immunsystem. Weiter heißt es in den Zehn Regeln der DGE: „Positiv wirkt es sich aus, weniger gesättigte Fettsäuren (meist aus tierischen Lebensmitteln) und dafür mehr ungesättigte Fettsäuren aufzunehmen.“ Mehr Informationen zum Thema pflanzliche und tierische Fette lesen Sie in unserem Blog.

 

 

 

 

 

Schwarzkümmelöl: Fünf Antworten, die Sie kennen sollten

 

 

 

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Quellen:

Stiftung Warentest, Deutsche Heilpraktikerschule, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

 

Bildquellen:

Shutterstock: Dionisvera, Galiyah Assan, Sarah2

 

 

 

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