Herz-Kreislauf-Probleme – so können Sie sich schützen


 

Der 7. März ist der „Tag der gesunden Ernährung“ – in diesem Jahr stehen an diesem Tag Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Fokus. Nicht ohne Grund, denn sie sind Todesursache Nummer eins in Deutschland. Wir erklären Ihnen, was Herz-Kreislauf-Krankheiten sind, welche Risiko-Faktoren es gibt und wie Sie sich schützen können.

Eine Studie des Statistischen Bundesamtes zeigt deutlich, welche Gefahr von kardiovaskulären Erkrankungen ausgeht. Unter den Top 10 der häufigsten Todesursachen sind gleich fünf Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems – darunter Herzinfarkt und Herzinsuffizienz. Im Jahr 2020 waren einer weiteren Statista-Studie zufolge 34,29 Prozent aller Todesfälle auf diese und andere Herz-Problematiken zurückzuführen.

Aber was sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Das sind Leiden des Herzens oder der Blutgefäße. Dazu zählen unter anderem Bluthochdruck, Arteriosklerose und koronare Herzerkrankungen. Auch Thrombosen und Durchblutungsstörungen werden zu den kardiovaskulären Erkrankungen gezählt. Die schwersten Fälle sind Herzinfarkte und Schlaganfälle.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Gründe für Herz-Kreislauf-Probleme

Es gibt viele Gründe, warum das Herz-Kreislauf-System erkranken kann. Es gibt Risikofaktoren, die nicht beeinflussbar sind - beispielsweise das Alter, das Geschlecht und genetische Veranlagung. Tabakgenuss oder Übergewicht können eine große Rolle bei der Ausbildung von Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems spielen. Das Problem: Schlechte Ernährungsgewohnheiten, Übergewicht und Nikotin können dem Herzen und den Gefäßen stark zusetzen.

Das Portal gesundheit.gv.at des österreichischen Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumschutz setzt die Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in direktem Zusammenhang mit einer gesunden Lebensführung und gesunder Ernährung. Der Hintergrund: Nikotin und erhöhte Blutfettwerte können zum Verschließen der Blutbahnen führen. Die Folge dieser sogenannten Arteriosklerose sind Herzinsuffizienz, Schlaganfälle und Herzinfarkte.

 

 

So können Sie sich schützen

Im Folgenden haben wir Ihnen zehn Tipps zusammengestellt, wie Sie sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen am besten schützen können.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Gewicht reduzieren:

Laut des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) kann Übergewicht in direktem Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen. Eine große internationale Metastudie habe gezeigt, dass das Risiko einer Erkrankung mit dem Gewicht steige, heißt es. Bei Adipositas (Fettleibigkeit) kann das Risiko zu erkranken zehnmal so groß sein, wie bei Normalgewicht. Tipps, um Ihr Gewicht zu reduzieren, finden Sie in unserem Blog. Dort können Sie über unseren BMI-Rechner ermitteln, ob Sie überhaupt von Übergewicht betroffen sind.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Bewegung:

Laut des österreichischen Portals gesundheit.gv.at kann Bewegung das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Dafür müssen Sie nicht gleich Hochleistungssport betreiben. Wichtig ist vor allem mehr Bewegung im Alltag – machen Sie Ihre Besorgungen häufiger mit dem Fahrrad oder gehen Sie einmal am Tag spazieren. Weitere Ideen für ein aktiveres Leben finden Sie in unserem Blog.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Rauch-Stopp:

Hören Sie auf zu rauchen. Der regelmäßige Konsum von Nikotin kann laut gesundheit.gv.at in direktem Zusammenhang mit Arteriosklerose, koronaren Herzkrankheiten und anderen Leiden des Kreislaufsystems stehen.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Weniger Salz:

Eine erhöhte Zufuhr von Speisesalz kann laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit erhöhtem Blutdruck einhergehen, einem der wichtigsten Risiko-Faktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Genießen Sie Ihre Speisen mit weniger Salz und achten sie auf versteckte Salze, beispielsweise in Wurstwaren oder Fertiggerichten.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Achten Sie auf Ihren Cholesterinspiegel:

Ein erhöhter Blut-Cholesterinspiegel kann durch zu wenig Bewegung und falsche Ernährung – beispielsweise dem zu hohen Konsum von rotem Fleisch und Wurstwaren - entstehen. Noch mehr Gründe, öfters mal auf Fleisch zu verzichten, lesen Sie in unserem Blog. Mehr zum Thema Cholesterin lesen Sie hier.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Weniger Zucker:

Diabetes mellitus steht laut des Portals gesundheit.gv.at im Zusammenhang mit kardiovaskulären Erkrankungen. Eine ausgewogene Ernährung mit wenig zuckerhaltigen Lebensmitteln kann nach Angaben der DGE hingegen vor einer Erkrankung mit Diabetes schützen.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Mehr Obst und Gemüse:

Brokkoli, Äpfel, Möhren und Co. enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe, denen antioxidative Eigenschaften nachgesagt werden – beispielsweise Flavonoide und Carotinoide. Wie die DGE berichtet, stehen beide sekundäre Pflanzenstoffe aufgrund ihrer anti-entzündlichen Eigenschaften im Verdacht, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Magnesium:

Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff für das menschliche Herz. Magnesium hilft ihm – wie allen anderen Muskeln des Körpers – zuverlässig zu arbeiten. Eine Übersicht über Lebensmittel mit viel Magnesium und leckere Alternativen aus unserer Produktpalette finden Sie hier.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Weniger Stress:

Psychische Faktoren wie Stress können laut gesundheit.gv.at das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Sollten Sie ein stressiges Leben haben, sorgen Sie für einen Ausgleich – beispielsweise durch einen Sport wie Wandern oder Yoga. In schweren Fällen kann auch ein Therapeut weiterhelfen.

 

Tag der gesunden Ernährung

 

Mehr Omega-3-Fettsäuren:

Eine ausreichende Versorgung mit den mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann laut der Uniklinik Freiburg nicht nur vor Arteriosklerose schützen, sondern auch positive Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel haben und den Blutdruck senken. Mehr lesen Sie hier.

 

 

 


"Sollten Sie unsicher sein, ob Ihr Herz-Kreislauf-System gesund ist, oder ob Sie Ihrer Gesundheit zuliebe Ihre Lebensführung ändern sollten, sprechen Sie Ihren Arzt an."

Ihr Egle-Team


 

 

 

 

Quellen: 

www.de.statista.com

www.gesundheit.gv.at

Bundeszentrum für Ernährung (BZfE)

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

Uniklinik Freiburg

 

Bildquellen:

Shutterstock, stockcreations

 

 

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